(K)ein Handschlag? – Ein Versuch einer differenzierten Perspektive

(K)ein Handschlag? – Ein Versuch einer differenzierten Perspektive

Im letzten Beitrag schrieb ich von dem Erwachen der Partei. Dieses Erwachen gilt insbesondere nicht nur den Vorgängen mittels informeller Strukturen, sondern vor allem den verwendeten unsozialen Methoden. Diese Vorgänge, auch vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse wie dem Bombergate, Molligate und dem BuVu-Gate, führten nach dem mehr oder weniger erfolgreichen Orgastreik zu einer neuen Verweigerungshaltung, welche sich unter dem Twitter-Hashtag “#keinhandschlag” manifestiert. Hierbei entsteht derzeit ein Clash zwischen Streikenden und “Streikbrechern”. Ein Versuch zur differenzierten Betrachtung.

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The Awakening – Eine Partei erwacht.

The Awakening – Eine Partei erwacht.

In den letzten Wochen wurde viel diskutiert, aufgedeckt, bestritten, gelogen, gehetzt, verleumdet, bedroht, gefordert, verweigert und die Gespräche, egal wo, sei es nun in den unzähligen Mailinglisten, in Foren, auf Versammlungen, in den Crew, bei Stammtischen oder in einem Mumble-Kanal des beliebten Mumble Server der Piraten aus NRW. Überall sprach man über unseren aktuellen Bundesvorstand, seiner Zusammensetzung und insbesondere über unseren Vorsitzenden Thorsten Wirth. Aber auch andere Vorstände wurden thematisiert. Allen voran der Landesvorstand des Landesverband Berlin der Piratenpartei Deutschland. Ihnen wurde Empathielosigkeit, Untätigkeit und auch konkrete Inkompetenz bis hin zur Korruption vorgeworfen. Einige der Vorwürfe mögen sicherlich über das Ziel hinaus geschossen sein, aber viele Vorwürfe trafen ins Mark alter unversorgter Wunden. Deshalb schmerzen sie auch so sehr und deshalb reagieren bisweilen getroffene Hunde besonders bissig. Wie bissig, das konnten die Mitglieder der Piratenpartei bundesweit mitbekommen. Selbst gemäßigte Mitglieder die durchaus ruhig nach Konsequenzen für parteischädliches Verhalten fragten wurden postwendend auf eine Stufe mit Massenmördern abgestellt und bequem dem “rechten Lager” zugeordnet. Aber auch Presse, welche es wagte, gemäß ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, Fragen zu stellen wurde massiv angegangen.

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Der Morlang-Kompromiss.

Die viel beachtete Aggression von RA Christian Löffelmacher und Alexander Morlang (beides aktive Mitglieder der Piratenpartei Berlin), unter Zuhilfenahme von Abmahnungen Meinungen zu unterdrücken, ist mit dem heutigen Tage fürs erste ins Leere gelaufen. Ich habe bereits im Strafverfahren Morlang ./. Lange nochmals deutlich gemacht, dass ich Alexander Morlang nicht als “Rechts” betrachte und dass die Bezeichnung als “kleiner Faschist” auch diesbezüglich keine Ideologie in Kontext hatte. Dies hatte ich hinter verschlossenen Türen bereits am 30 August 2013 Alexander Morlang nochmals Face2Face versichert und ihn erneut mit seinen Methodiken konfrontiert. Ich bot bereits damals ihm – erneut – an, dass wir ohne “Anhang” bei einem kühlen Blonden ggf. unsere Streitpunkte direkt klären könnten. Diese Möglichkeit bejahte Alexander Morlang sodann, weshalb dann in der Folge ich zu Gunsten des Bundestagswahlkampfs (und eines ggf. Neuanfangs der Partei in Berlin) ihn versicherte ihn bis auf weiteres nicht mehr als Faschist zu bezeichnen. Ich habe übrigens dies auch seit besagter Email bzw. Blogbeitrag nicht mehr getan.

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Vom Paulus zum Saulus. Werteverfall bei der FSA 2013.

Vom Paulus zum Saulus. Werteverfall bei der FSA 2013.

Ich bin ein ziemlich umtriebiger Kerl. Ich bin Mitglied in einem Kampfsport-Bund, einem Schießsport-Bund, diversen Sozial-Verbänden und auch diverse Vereine zählen zu meinen ehrenamtlichen Betätigungen. Zwei davon sind der Kultur bzw. meinem Interesse an Kultur geschuldet. Während das eine ein klassisches Orchester samt Chor ist, ist das andere ein recht frischer Verein, welcher sich der Förderung von Kunst und Kultur verschrieben hat. Nun ist es ja nicht gerade ungewöhnlich und nicht selten anzutreffen, dass Kulturvereine sich auch den Bürgerrechten und Menschenrechten verpflichtet fühlen. Was läge also näher als einen positiven Einstand mit einem frischen Verein bei einer recht populären Demonstration zu feiern. Ein Einstand der gleichzeitig als klares Statement gegen Überwachung und für den Datenschutz zu verstehen ist. Der Verein war das Z4 Kulturwerk und die Demonstration war die “Freiheit statt Angst” in Berlin. Ach, alles hätte so schön sein können.

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Süßer die 7 nie klüngeln

Süßer die 7 nie klüngeln

Folgendes ist ein Gastbeitrag welcher mir in Vertrauen zugestellt wurde und dessen Inhalt auch meine Meinung widerspiegelt. Ich berichtete bereits am Rande Mitte Juli 2013 dass Katja Dathe längst als neue Fraktions-Geschäftsführerin feststeht, was unter Gelächter von den Verantwortlichen und Betroffenen abgetan wurde. Seit einigen Wochen wurde es auch offiziell und seit Montag arbeitet die ehemalige Landes-Schatzmeisterin und ehemalige BVV-Abgeordnete Katja Dathe in der Berliner Fraktion der Piratenpartei als Geschäftsführerin. Die Person hinter diesen Gastbeitrag ist absichtlich anonym. Wir haben nicht vergessen welche Hetzjagd der ehemalige Fraktionschef Lauer seiner Zeit auf der Suche nach “Verrätern” anzettelte. Die Quelle bleibt verborgen, aber der Beitrag spricht für sich selbst. Aber lest selbst:

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Wenn Repräsentanten der Piratenpartei mobben und Mobber decken

Wenn Repräsentanten der Piratenpartei mobben und Mobber decken

Es hätte alles so schön sein können. Wir Piraten sind derzeit in aller Munde, auch vor allem wegen des NSA Skandals und wegen der erfolgreich angelaufenen “Cryptopartys” welche überall in Deutschland von der Piratenpartei veranstaltet werden. Ein produktives und konstruktives Beitragen von Ressourcen durch die Konrad Zuse Crew und vor allem durch Ressourcen und Arbeit von mir wurde von einigen Repräsentanten der Piratenpartei Berlin zum Anlass genommen schlagkräftig auszuteilen mittels übler Verleumdungen, Beleidigungen und sogar Rufmord. Sippenhaft wird angewandt, Minderheitenschutz aufgegeben und sozialer Umgang verweigert. Aber von Anfang an….

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Hype Whistleblowing

Hype Whistleblowing

Es gibt Begriffe, welche in unserer Gesellschaft schwerst tabuisiert sind und deren bloße Erwähnung bereits die Person, welche es wagt den Begriff auszusprechen sofort unter strenger Beobachtung durch die anwesenden Diskutanten stellt. Jeder kennt diese Wörter und selbst wenn man sie im korrekten Kontext verwendet, bleibt durch die bloße Aussprache des Wortes selbst ein Makel haften.

Dann gibt es auf der anderen Seite der Skala Begriffe die, sofern man sie ausspricht und verwendet, nicht zur Beobachtung führen sondern zur bedingungslosen Unterstützung, Fürsprache und der Abstinenz jeglicher Skepsis. Bei derartigen Begriffen besteht das Tabu nicht beim Begriff selbst sondern darin, den Begriff genauer betrachten zu wollen und ggf. Akteure welche sich unter einem Begriff versammelt haben, zu hinterfragen. Eventuell sogar die Zugehörigkeit der Akteure zu einem Begriff selbst zu hinterfragen.

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